Zeitschriften in die Schulen

Zeitschriften in die Schulen "Bitte rumblättern": Das lassen sich im Zeitschriftenmonat über 300.000 Schüler nicht zwei Mal sagen Mit einer Rekordbeteiligung und Bestnoten von Schülern und Lehrern startet jetzt die neue Projektrunde der Initiative "Zeitschriften in die Schulen". Angesagte Prominente, aktuelle Informationen und spannende Storys sorgen nach den Osterferien in rund 12.800 deutschen Klassenzimmern für mehr Lesefreude: Beim diesjährigen bundesweiten "Zeitschriftenmonat" können so viele Schülerinnen und Schüler wie noch nie gratis in jeweils 35 verschiedenen Zeitschriftentiteln lesen und sich für Lesestoff begeistern lassen. Schirmherr der Initiative ist Bernd Neumann, Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien. Zeitschriften wecken wie kaum ein anderes Medium Leselust und stärken Lesekompetenz: Das ist nicht nur Ergebnis der internationalen PISA-Studie, auch die wissenschaftliche Untersuchung der vergangenen Projektrunde von "Zeitschriften in die Schulen" stellt dem Projekt Bestnoten aus: 31 Prozent der befragten Schüler erklärten, das Projekt habe sie dazu angeregt, mehr zu lesen, 85 Prozent der beteiligten Lehrkräfte attestierten der Kampagne, sie fördere die Lesefreude. Bei der Zensurenvergabe an das Projekt waren sich daher Schüler und Lehrkräfte einig: "Zeitschriften in die Schule": erhält eine Zwei-Plus auf der Notenskala. Das Prinzip der Aktion: Ein Monat lang erhalten Klassen kostenlos eine altersgerechte Auswahl aus 35 Zeitschriftentiteln - von BRAVO über FOCUS und SPIEGEL bis hin zu Sport-, Computer- und Tierzeitschriften. Ergänzt wird dieses Angebot durch einen Impulsfilm und eine didaktische Broschüre mit vielen Hintergrundinformationen und Unterrichtstipps. Die Stiftung Lesen und die Stiftung Presse-Grosso führen das Leseförderungsprojekt jetzt zum vierten Mal durch - unterstützt vom Verband Deutscher Zeitschriftenverleger, dem Verband deutscher Papierfabriken, den deutschen Pressegrossisten und der Fachzeitschrift der neue Vertrieb. Der Schirmherr der Initiative Bernd Neumann erklärt: "Es ist weder aussichtsreich noch sinnvoll, Printmedien gegen elektronische Medien auszuspielen. Vielmehr muss es darum gehen, Kindern und Jugendlichen die Vorzüge einer komplementären Nutzung gedruckter und elektronischer Präsentationsformen zu vermitteln."